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Inhalt

IT-Glossar T bis Z

Beginn der Tabelle IT-Glossar T bis Z

UKW

Ultra Kurzwelle

übliches Frequenzsignal zur analogen Verbreitung von Radiosignalen.

UMTS

Universal Mobile Tele-communications System

System zur raschen mobilen Datenübertragung. Abdeckung auch längerfristig vor allem in den Ballungszentren. Ergänzung zu >EDGE und >WLAN.

Upload

Hinaufladen

Daten werden von der eigenen Festplatte per Internet an einen externen Empfänger gesandt.

USSD

Unstructured Supplementary Service Data

Sessionsorientierte Möglichkeit der übermittlung von Informationen. Dies bedeutet, dass eine Funkverbindung so lange geöffnet bleibt, bis sie entweder vom Benutzer, der Anwendung oder durch ein Timeout beendet wird. Dies führt zu schnelleren Antwortzeiten vor allem bei interaktiven Anwendungen.

UWB

Ultra-Wideband

Künftige übertragungstechnologie zur Ergänzung von >WLAN. Datenrate 100-500 MBit/s. Frequenz 3.1-10.6 Gigaherz. Geregelt ist die Technolgie in der Norm >IEEE 802.15

VDSL

Very High Bit-Rate DSL

Weiterentwicklung von >ADSL mit höherer Geschwindigkeit und höherem Datendurchfluss.

VLAN

Virtual Local Area Network

Virtuelles >WLAN, das z.B. in einem Unternehmen für Besucher zur Verfügung gestellt wird, die so auf ihre Daten zurückgreifen können, ohne dabei ins Netzwerk des Unternehmens zu gelangen.

VoIP

Voice over IP

Internet-Telefonie (Sprache über Internet-Protokoll). VoIP, insbesondere Desktop VoIP, bietet ein enormes Einsparungs- und Prozessoptimierungspotenzial und gewährleistet eine Erhöhung der Flexibilität und Produktivität. Der Preis dafür besteht in Spam over Internet Telefony (>Spit) und ungebetenen Zuhörern, da die Verschlüsselung der Internet-Telefonate noch in den Kinderschuhen steckt. Dies ist vor allem im Geschäftsbereich von erheblicher Tragweite.

VPN

Virtual Private Network

Sichere Verbindung zweier privater Netzwerke mit unterschiedlichem Standort über Internet statt über eine teure Leitung.

WAP

Wireless Application Protocol

Reduziertes Internet-Protokoll für Internetnutzung ab Handy (Markteinführung Anfang 2000 erfolgt).

WCDMA

Wideband Code Division Multiple Access

Multiplex-Verfahren auf der Basis von UMTS. Multimedia-Mobilfunkgeräte werden mit dieser Technologie ausgerüstet, um genügend Daten z.B. für mobiles Fernsehen (>DAB-IP) empfangen zu können.

Web-Statistik

 

Web-Statistiken enthalten ungefähre Werte. Sie sind aber sehr nützlich als Indikator für die Entwicklungstendenz einer Site. Anfragen/Hits nennt die Anfragen, welche im Server Logfile vermerkt wurden, Dateien/Files die Anzahl Antworten, die der Server darauf gegeben hat, Seiten/Page(view)s die Anzahl HTML-Dokumente, die er gesendet hat. Besuche/Visits bezieht sich auf die Anzahl Besuche verschiedener Rechner, wobei derselbe Rechner mehrfach gezählt wird, wenn er nach einem Timeout von mehr als einer halben Stunde wieder Anfragen startet, Rechner/Sites auf die Anzahl verschiedener Rechner, die durch eine IP-Adresse referenziert werden.

WEP

Wired Equivalent Privacy

Weltweites Verschlüsselungssystem für WLAN, abgestützt auf >IEEE 802.11

WiMax

Worldwide Interoperability for Microwave Access

Drahtloses Breitbandnetzwerk (Standard IEEE 802.16) als Weiterentwicklung von >WLAN, das sich in den nächsten Jahren zu einer preisgünstigen Alternative zu >ADSL und Kabelmodem entwickeln könnte und eine ernsthafte Konkurrenz (oder Ergänzung?) zu >UMTS darstellt, das seinerseits mit >HSDPA auf eine vergleichbare Geschwindigkeit beschleunigt wird. Wichtige Partner der WiMax-Entwicklung sind Intel, Nokia, Alcatel und Siemens.

Windows XP

 

Das neueste Betriebssystem von Microsoft wurde speziell für WLAN konzipiert. Dasselbe gilt für Windows CE 3.0.

WLAN

Wireless Local Area Network

Der 1997 eingeführte Standard 802.11 regelt die drahtlose Datenübermittlung bis maximal 54 MBit/s auf dem 2.4 oder 5 GHz Band. Die hohe Datenrate erlaubt den Einsatz von WLAN für Netzwerke. WLAN eignet sich für den Internetanschluss mobiler Geräte an stark frequentierten Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Autobahnraststätten. Wer WLAN benützt, sollte unbedingt der Verschlüsselung genügend Beachtung schenken, damit die Daten fremden Blicken verborgen bleiben. Eine Weiterentwicklung von WLAN ist >WiMax.

WLL

Wireless Local Loop

Drahtlose Alternative für die "letzte Meile". WLL ist in der Schweiz (relativ teuer) lizenziiert, wird aber vorderhand nicht kommerziell genutzt, da DSL günstiger ist.

WPAN

Wireless Personal Area Network

Der Bluetooth genannte Standard wurde gemeinsam von Ericsson, Nokia, Intel, IBM und Toshiba erarbeitet und dient der privaten und der mobilen Vernetzung. WPAN ist wesentlich günstiger und einfacher als WLAN, dafür vernetzt es wesentlich weniger Geräte und ist langsamer.

WSIS

World Summit on the Information Society

Uno Weltgipfel für die Informationsgesellschaft, findet seit 2003 alle zwei Jahre statt. Der zweite WSIS vom 16.-18. November 2005 in Tunis wurde überschattet von der Diskussion über Meinungsfreiheit im Netz. Die Rede des Schweizer Bundespräsidenten Samuel Schmid wurde vom tunesischen Fernsehen zensuriert, als er sich diesem Thema zuwandte.

XML

Extensible Markup Language

Programmierungssprache, die sich zum Austausch strukturierter Daten in Netzwerken eignet.